Mediatisierung

aus: Kritisches Glossar Hilfen zur Erziehung. Düring, Diana et al. (Hrsg.) (2014)
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In den letzten Jahren, spätestens aber seit dem 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung, rückt die Mediatisierung des Aufwachsens in medienpädagogischen Kontexten, aber auch in einzelnen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick: „Die Kinder- und Jugendhilfe ist mit einer zunehmenden Technologisierung und Mediatisierung konfrontiert. Diese kann auf mehreren Ebenen beobachtet werden: Erstens prägen neue Medien, insbesondere virtuelle soziale Netzwerke, die Lebenswelt der Adressaten und Adressatinnen und stellen damit die Frage an die Kinder- und Jugendhilfe, wie sie sich gegenüber bzw. innerhalb dieser Lebenswelt verortet. Zweitens haben sich in den vergangenen Jahren in breitem Maße digitalisierte Formen der Informations- und Datenverarbeitung in der inter- und intraorganisatorischen Kommunikation und Dokumentation etabliert. Zum Dritten ist mittlerweile auch die professionelle Leistungserbringung (hier u. a. in Form von softwarebasierter Diagnostik oder auch Onlineberatung) vielfach einer Mediatisierung unterzogen.“ (Deutscher Bundestag 2013: 393).

Mediatisierung meint zunächst nach Friedrich Krotz (2012) die zeitliche, räumliche und soziale Durchdringung des Alltags mit Medien. Zunächst kann davon in gewissem Maße auch mit Blick auf Tageszeitungen, Fernsehen und Radio gesprochen werden. Allerdings ist mit der Verbreitung sog. digitaler Medien wie Internet, Mobiltelefon und den damit verbundenen Diensten wie insbesondere sozialen Netzwerken und Apps eine neue Dynamisierung dieser Entwicklung verbunden. Neben der allgemeinen Perspektive der Mediatisierung rücken spezifische Aspekte wie die Technisierung professionellen Handelns, die Digitalisierung von Daten, die Virtualisierung von Kommunikation und Identität sowie entsprechende Veränderungen im Kontext mobiler Medien in den Blick.

Mit der Technisierung (vgl. Ley/Seelmeyer 2011) ist die Transformation zunächst nichttechnologisierten Handelns (z. B. bei Falldokumentation, Beratung, Diagnostik, Gefährdungseinschätzung) in technikbasiertes Handeln (z. B. durch softwaregestützte Dokumentation und Diagnostik, Onlineberatung) gemeint. Digitalisierung als die Herstellung einer bestimmten Form und Speicherförmigkeit von Daten (Beratungsanfragen oder -protokollen, Fallakten) verweist auf die Transformation von Inhalten und Kommunikation in digitale Daten, die sowohl neue rechtliche Fragen aufwirft wie z. B., wer soll worauf Zugriff haben, sobald Daten digital (und damit u. a. auch potenziell ortsunabhängig) verfügbar sind, als auch Entscheidungen darüber erfordert, welche Daten (z. B. auch in Form von Fallanamnese-Kategorien) wie gespeichert und verarbeitet werden sollen. In der Thematisierung der Virtualisierung von Identität oder Handeln wird die Differenz zwischen Physischem und Nichtphysischem in den Blick genommen, d. h. die Frage danach, inwiefern „virtuelles“ Handeln oder Identitätsdarstellungen kongruent oder different zu physischen Entitäten sind. Aktuell steht zunehmend die Mobilisierung von Medienhandeln und deren Implikationen auch für Erbringungskontexte Sozialer Arbeit im Fokus – hierbei u. a. die Frage, wie mobile Medien und entsprechende Dienste (z. B. Apps) den Alltag noch stärker durchdringen, Praxen transformieren, bestehende Phänomene wie Mobbing, Verortung, Kontrolle oder Selbstdarstellung verstärken oder verändern. In Zusammenhang mit diesen Teilphänomenen spielt die Verschmelzung medialer und nichtmedialer Handlungskontexte – Kai-Uwe Hugger nennt dies „Online-offline-Hybridität“ (Hugger 2009) – eine bedeutsame Rolle. Für die MediennutzerInnen sind die Anteile mediatisierter und medienunabhängiger Handlungsvollzüge kaum bzw. nicht mehr voneinander zu trennen – umso mehr im Kontext mobiler Medien wie z. B. Smartphones. Gleichzeitig findet jedoch auch nutzerInnenseitig weiterhin eine Differenzierung zwischen z. B. Online-„Freunden“ und „real life“-Freunden statt.

In verschiedenen Handlungsvollzügen medienpädagogischer Initiativen, aber auch in der Kinder- und Jugendhilfe finden sich häufig entweder technikeuphorische oder technikskeptische Positionierungen (vgl. Kutscher/Ley/Seelmeyer 2011), die sowohl in der einen wie in der anderen Ausprägung oftmals mit mangelnder Kenntnis medialer Umgebungen und Praxen verbunden sind. So wird dann auch das Handeln der AdressatInnen oder auch die Verortung sozialpädagogischer Angebote in digitalen Medien entweder als innovatives oder als prekäres Handeln thematisiert. Ausbildung und auch institutionelle Kontexte der Kinder- und Jugendhilfe lassen bislang eine eingehende Auseinandersetzung mit der medialen Durchdringung des Handlungsalltags weitgehend vermissen. Im medienpädagogischen Kontext gibt es eine vergleichsweise lange Tradition der Auseinandersetzung mit Medien und der Befähigung zum Umgang damit in Zusammenhang mit dem Begriff Medienkompetenz (vgl. Baacke 1998). Allerdings sind dabei gerade implizite wie explizite Exklusionsfragen und eine reflexive Auseinandersetzung mit der mangelnden Einbeziehung ressourcenbenachteiligter Zielgruppen häufig nicht hinreichend mitthematisiert und in der Medienkompetenzdebatte relativ wenig beleuchtet (vgl. Kutscher 2009). Es gibt also zum einen eine „medienkompetente“ pädagogische Befassung mit (digitalen) Medien, die die Zielgruppen der Kinder- und Jugendhilfe nicht hinreichend im Blick hat und zum anderen eine reiche Erfahrung und Kompetenzen in der Arbeit mit benachteiligten Zielgruppen, die jedoch das Medienthema kaum angemessen integriert. Darüber hinaus finden sich sowohl mit Blick auf die Zielgruppen der Kinder- und Jugendhilfe wie auch auf die eigene Angebotsgestaltung Zuschreibungen an Medien, die weniger mit den Medien an sich als vielmehr mit der Konstruktion von AkteurInnen als Gefährdete bzw. Kompetente (vgl. Selwyn 2003) und der Thematisierung von digitalen Medien als gefährlich bzw. innovativ (vgl. Spitzer 2006 und 2012 bzw. Röll 2011) zu tun hat. Risikodiskurse um Jugend werden auch insbesondere mit Debatten um Sucht-, Gewalt- und Mobbingphänomenen im Medienhandeln verbunden und weisen vielfach eine wenig informierte, empirisch nicht belegte Orientierung an Alltagstheorien oder Vorurteilen auf (vgl. Deutscher Bundestag 2013: 60, 177 und 183 f.). Gleichzeitig zeigt sich in Zusammenhang mit den Entwicklungen der vergangenen Jahre, dass im Kontext von sozialen Netzwerken und mobilen Medien von einer qualitativ anderen Neuformierung sozialen Handelns und machtvoller Rahmungen gesprochen werden kann.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern sich professionelles Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe mit Blick auf die Konstruktion von AdressatInnenbildern und Problemdefinitionen unter den Bedingungen softwarebasierter Diagnostik verändert, wie es formalisiert und standardisiert wird, wie Technologien Gegenstand und Inhalt von Hilfeerbringung transformieren (vgl. Deutscher Bundestag 2013: 395). Mit Blick auf virtuelle soziale Netzwerke und Dienste wie Facebook, Google+, Youtube oder Twitter, die mittlerweile einen zentralen Raum des Alltags von Kindern und Jugendlichen ausmachen, werden weitere Fragen virulent – und zwar sowohl mit Blick auf die Handlungsautonomie der NutzerInnen als auch auf die Frage von neuen Verhältnissen von Privatheit und Öffentlichkeit aufseiten der AdressatInnen wie auch der Kinder- und Jugendhilfe, wenn sie sich in diese Kontexte begibt. Hier zeigen sich neue Herausforderungen für Kinder- und JugendhilfeanbieterInnen, die neben der Frage des Kinder- und Jugendschutzes eine Positionierung und einen entsprechenden Umgang mit zwei Phänomenen erfordern: die Privatisierung des öffentlichen Raums bzw. die Entprivatisierung privater Daten einerseits und die digitale Ungleichheit andererseits (vgl. Deutscher Bundestag 2013: 393 ff.).

 

Privatisierung und Entprivatisierung

Die nicht erst seit dem NSA-Skandal bekannte Datensammlung und -auswertung komplexer aggregierter Daten aus der Nutzung von Suchmaschinen, sozialen Netzwerken, Smartphones etc. und die damit verbundene Speicherung immenser Datenmengen (Klarnamen, Adressdaten sowie Kommunikationsinhalte von E-Mails, Messengern, SMS, öffentlicher und privater Postings innerhalb sozialer Netzwerke u. v. m.) setzt einen Rahmen für Medienhandeln, der die einzelnen Subjekte (AdressatInnen wie Professionelle) mit Anforderungen, teils abstrakt anmutende Zukunftsprobleme zu reflektieren und sich dafür mit komplexen Informationen auseinanderzusetzen, konfrontiert (vgl. Kutscher 2013a). Im privaten Alltag wird die Frage zunehmend virulent, welche persönlichen Kommunikationsdaten wir (zumeist kommerziellen Monopolanbietern) zur Verfügung stellen wollen, die auf unabsehbare Zeit vorgehalten und ggf. zur panoptischen Kontrolle verwendet werden können (vgl. Andrejevic 2011). Ein scheinbar öffentlicher Kommunikationsraum wird hier privaten, kommerziellen Regeln unterworfen und alles Handeln, das darin stattfindet, ebenfalls. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass sich im Zuge der Praktiken in sozialen Netzwerken Normierungen von Selbstdarstellung und die Ökonomisierung von Beziehungen etablieren – neben der zentralen Funktion, eine permanente Datenproduktion über sich selbst zu realisieren (vgl. Kutscher 2013b, Schachtner/Duller 2014).

Im Handlungszusammenhang der Kinder- und Jugendhilfe werden diese Rahmenbedingungen parallel zu den vielen neuen Möglichkeiten, die digitale Medien in der Nutzung eröffnen, zu hochproblematischen Gefügen für grundlegende Voraussetzungen Sozialer Arbeit: Beratungskommunikation, die nicht wie bei den etablierten Onlineberatungsanbietern besonders geschützt stattfindet (vgl. Neuhaus Bühler 2010, Klein 2012: 43 ff.), sondern innerhalb kommerzieller sozialer Netzwerke zu einem Teil der Datenproduktion und -aggregation wird, aber auch weitere Kommunikation zwischen Fachkräften und AdressatInnen findet in einem datenschutzmäßig hochprekären Raum statt, in dem KlientInnendaten nicht mehr hinreichend geschützt sind. Dies gilt ebenfalls für die Kommunikation über Apps und andere Dienste auf Smartphones, die vielfach ebenfalls – wie z. B. Whatsapp – für die Kommunikation mit AdressatInnen genutzt werden. Neben der Frage, wie private und öffentliche Profile, Kontakt und Kommunikation innerhalb eines sozialen Netzwerks aufseiten der Fachkräfte voneinander getrennt werden können, wird hier die mangelnde Anonymität der NutzerInnen als auch die „Tatsache, dass die Netzwerkanbieter damit neben den Profil- und Bewegungsdaten ebenso Zugriff auf im fachlichen Bereich generierte, höchst private und vielfach prekäre Daten bekommen, die damit Teil der Datenprofile werden“ (Deutscher Bundestag 2013: 396), zum Problem einer Gewährleistung von KlientInnendatenschutz.

 

Digitale Ungleichheit

Die These, dass über digitale Medien alle gleichermaßen an Kommunikation, Information und Beteiligungsoptionen partizipieren können, hat sich mittlerweile als überholt erwiesen. So eröffnen gerade die Optionen rund um das, was „Web 2.0“ genannt wird, also das interaktive Internet, in dem die NutzerInnen vielfache Gestaltungsmöglichkeiten haben, zwar tatsächlich die Chance, Inhalte wie Eigenprodukte (z. B. Musik, Texte oder Filme) zu veröffentlichen und zugänglich zu machen, Beteiligungsformen auf eine breite Basis zu stellen, Selbstinszenierungen unterschiedlicher Art zu realisieren, u. v. m. Gleichzeitig zeigen eine Reihe empirischer Studien, dass die Teilhabe an diesen Möglichkeiten deutlich und entlang sozialer Ungleichheitslagen ausdifferenziert ist (vgl. Kutscher/Otto 2013). So finden sich auch im Onlineberatungsbereich vor allem ressourcenprivilegierte NutzerInnen (Klein 2008, Kutscher/Zimmermann 2011). Beteiligungsinitiativen erreichen – wie auch außerhalb medialer Kontexte – vor allem ebenjene NutzerInnen (vgl. DJI/TU Dortmund 2011) und auch innerhalb der privaten Nutzung differenziert sich Pseudo-Partizipation und wirkmächtige Partizipation entsprechend aus (vgl. Theunert 2011, Wagner et al. 2011). Für die Kinder- und Jugendhilfe bedeutet das, dass sie zwar potenziell über mediatisierte Angebote breitere Zielgruppen erreichen kann. Ob sie besonders belastete Zielgruppen damit gleichermaßen gut erreicht, ist dabei jedoch bei Weitem nicht geklärt. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, inwiefern das Problem der Netzneutralität* zu einem neuen Exklusionsproblem für spezifische AdressatInnengruppen führt. Der bei einer eingeschränkten Netzneutralität unterschiedliche Datentransfer und die damit verbundene ungleiche Zugänglichkeit von Daten, die dann potenziell von ökonomischen Ressourcen oder Normierungen (Wer kann für schnellen bzw. prioritären Datentransfer bezahlen? Wer bestimmt, welche Daten prioritär zu behandeln sind?) abhängig sind, kann eine Monopolisierung der Angebotsstrukturen und ein neues Zugangsproblem zu Inhalten und Diensten über das Internet bedeuten. Diese zu durchschauen könnte durchaus voraussetzungsvoll sein.

 

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* http://www.heise.de/thema/Netzneutralität

 

Fazit

Bei allen Möglichkeiten, die die Mediatisierung für die Kinder- und Jugendhilfe eröffnet, bleiben also zentrale Fragen, deren Beantwortung einer breiten Informiertheit und einer differenzierten Auseinandersetzung nicht nur auf AdressatInnenseite, sondern insbesondere auch auf Professions- und Trägerebene bedürfen. Datenprekarität, Ungleichheitsreproduktion und die mediatisierte Transformation professioneller Erbringungskontexte konfrontieren die Kinder- und Jugendhilfe zwingend mit neuen Herausforderungen, „die Möglichkeiten der Technisierung und Mediatisierung mit den Anforderungen an professionelle Qualität und den Schutz der Daten der Adressaten und Adressatinnen in Einklang zu bringen, und (…) die damit verbundenen Implikationen wahrzunehmen und in ihren Konsequenzen zu reflektieren“ (Deutscher Bundestag 2013: 395 f.).

Insgesamt kann festgehalten werden, dass Soziale Arbeit, insbesondere im Zuge der Mediatisierung, wie auch andere Bereiche des Alltagslebens als ein Feld der Subjektivierung, der Transformation von Autonomie, Normierung und des Verhältnisses von Privatheit und Öffentlichkeit betrachtet werden kann. Dabei wird relevant, inwiefern die Profession die datenschutzbezogene  Individualisierung von Verantwortung und den Bedarf an professioneller Verantwortungsübernahme sowie den Schutzauftrag gegenüber den AdressatInnen reflektiert – gerade unter Bedingungen von „predictive analytics“ (Andrejevic 2011) und einer „kapitalistischen Durchdringung des ehemals öffentlichen Raums“ (Conrads 2008). Die damit verbundene ambivalente permanente Zurechenbarkeit und Identifizierbarkeit bzw. erzwungene Entanonymisierung von Personen und ihrem Handeln verweist auf neue ethische Fragen für die Kinder- und Jugendhilfe. Weiter ist eine Reflexion der Pädagogisierungspotenziale bislang nichtpädagogisierter Räume notwendig, die die Ambivalenz der „neuen Kolonialisierung von Lebenswelten“ im Kontext „aufsuchender Sozialer Arbeit im Netz“ in den Blick nimmt (vgl. Kutscher 2013c: 31).

Nachdem immer mehr Angebote der Kinder- und Jugendhilfe auch im mediatisierten Kontext stattfinden, ist es erforderlich, sich mit der prekären Seite daran auseinanderzusetzen und informierte Entscheidungen über das Ausmaß und die Felder mediatisierter Angebotsformen zu treffen. Dabei werden auch die Fragen danach relevant, inwiefern sich Rolle, Verantwortlichkeiten und Praktiken der Professionellen durch Technisierung verändern (vgl. Ley/Seelmeyer 2008) und wie eine mögliche Standardisierung von Fallkonstruktion und professionellem Handeln, eine Kategorisierung von AdressatInnen, z. B. auf der Basis von Messbarkeits- und Risikodispositiven, auch Teil einer Deprofessionalisierungsentwicklung sein können.

 

Literatur

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